Wir über
uns
Das Kunsthistorische Institut in Florenz ist eine der ältesten
Einrichtungen zur Erforschung der Kunst- und Architekturgeschichte
Italiens, die hier in ihren europäischen, mediterranen und globalen
Bezügen untersucht wird. 1897 in privater Initiative durch eine
Gruppe unabhängiger Gelehrter gegründet, gehört es
seit 2002 zur Max-Planck-Gesellschaft. An dem heute von zwei Direktoren
geleiteten Institut sind ca. 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
tätig, wobei ein Schwerpunkt bei der Förderung des internationalen
wissenschaftlichen Nachwuchses liegt. Neben den zahlreichen Einzelforschungen,
Drittmittelprojekten und einer Vielzahl von internationalen Kooperationen
mit Universitäten, Museen und Forschungseinrichtungen werden
am Kunsthistorischen Institut in Florenz größere lang-
und mittelfristig angelegte Projekte durchgeführt, die thematisch
von der Spätantike bis zur Moderne reichen. Forscherinnen und
Forscher aus aller Welt können die institutseigenen Ressourcen,
d.h. vor allem die Bibliothek mit über 300.000 zum Teil sehr
seltenen Bänden - darunter 940 laufend gehaltene Zeitschriften
- und eine der weltweit umfangreichsten Phototheken zur italienischen
Kunstgeschichte, nutzen. Mit seinem dichten Programm an öffentlichen
wissenschaftlichen Veranstaltungen und bis zu 100 Besuchern täglich
versteht sich das KHI als Forum eines lebendigen, internationalen
und interdisziplinär offenen, wissenschaftlichen Austauschs.
Unterstützt wird das Kunsthistorische Institut in Florenz durch
seinen Förderverein. Bis 1970 war der Verein zur Förderung
des Kunsthistorischen Instituts Florenz alleiniger Rechts- und
Unterhaltsträger des Instituts. Der Verein wurde 1898 gegründet
und 1903 als Verein zur Erhaltung des Kunsthistorischen Instituts
in Florenz im Vereinsregister Berlin eingetragen. Ab 1970 war
das Institut dem Bundesministerium für Forschung und Entwicklung
zugeteilt, im Januar 2002 übernahm die Max-Planck-Gesellschaft
die Trägerschaft des Instituts.
Der Verein setzte sich von Anfang an die Aufgabe, in Florenz als dem
wichtigsten europäischen Zentrum der Künste und Wissenschaften
in der frühen Renaissance ein Institut zu stiften und zu erhalten,
das die Arbeitsgrundlagen für die Erforschung der Kunst und Kultur
der Stadt Florenz zur Verfügung stellt und das durch eigene Publikationen
und wissenschaftliche Veranstaltungen an die Öffentlichkeit tritt.
Seit mehr als einem Jahrhundert haben zahlreiche private Stifter zum
Gedeihen des Instituts beigetragen und seinen inneren und äußeren
Ausbau ermöglicht.
Auch heute noch ist es dem Verein ein großes Anliegen, einer
breiten Öffentlichkeit die Arbeit des Instituts näher zu
bringen und somit auch ein Interesse an der Kunst Italiens zu wecken.
Der Verein unterstützt auch Studentinnen und Studenten sowie
junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch Stipendien, um
ihnen mit Hilfe des umfangreichen Photomaterials und der zahlreichen
Bücher am Institut ein rasches Vorankommen ihrer Studien zu ermöglichen.
Sollten wir Ihr Interesse an einer Mitgliedschaft geweckt haben, finden
Sie hier ein Anmeldeformular. Wir würden uns freuen, Sie als
Mitglied begrüßen zu dürfen.
Der jährliche Mitgliedssatz beträgt
| für Studierende |
€ 15.00 |
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| für Einzelpersonen |
€ 50.00 |
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|
für Ehepaare
|
€ 65.00 |
Ferner besteht die Möglichkeit Fördermitglied des Vereins
zu werden. Durch eine Fördermitgliedschaft kann eine besondere
Art der Unterstützung zum Ausdruck gebracht werden.
Ferner besteht die Möglichkeit Fördermitglied des Vereins zu werden. Durch eine Fördermitgliedschaft kann eine besondere Art der Unterstützung zum Ausdruck gebracht werden. Der jährliche Fördermitgliedssatz beträgt 500 EUR.
Die Vereinsmitglieder kommen in den Genuss zahlreicher Veranstaltungen: Die Verleihung des Jacob-Burckhardt-Preises erfolgt mit einem Festvortrag und einem Rahmenprogramm in Florenz. Am Standort München finden regelmäßig Vorträge von namhaften Referenten zur italienischen Kunstgeschichte statt sowie einmal im Jahr die Mitgliederversammlung. Ferner präsentieren die Florentiner Stipendiaten dort ihre Forschungsergebnisse.
Außerdem bieten der Förderverein und das KHI alle zwei Jahre exklusive Kurzreisen zu ausgewählten Kunststätten in Florenz und der Toskana an.
Vom 2. bis 5. April 2009 etwa hatten die Mitglieder die Gelegenheit, während eines Florenz-Aufenthaltes private Palastkapellen der Arnostadt, von denen einige normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts zu besuchen. Das Programm finden Sie hier.
Vom 18. bis 21. Mai 2010 wurden das neue Domizil der Photothek des KHI, der Palazzo Grifoni Budini Gattai an der Piazza Santissima Annunziata, vorgestellt sowie verschiedene Florentiner Privatsammlungen. Weitere Höhepunkte waren die Verleihung des Jacob Burckhardt-Preises sowie der Besuch der Ausstellung „Da Jacopo della Quercia a Donatello. Le arti a Siena nel primo Rinascimento“, durch die der Kurator und ehemalige Direktor des KHI, Prof. Dr. Dr. h.c. Max Seidel, führte. Das Programm finden Sie hier.
Alle Mitglieder erhalten als Jahresgabe die jährlich in drei
Heften erscheinenden Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes
in Florenz und die Forschungsberichte des Instituts.
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