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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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Jacob-Burckhardt-Preis 2011


Ort: München, Alte Pinakothek, Tizian-Saal
Datum: Montag, 29. Oktober 2012
Uhrzeit: 19:30 Uhr


Das Kunsthistorische Institut in Florenz – Max-Planck-Institut (KHI) und sein Förderverein verleihen den Jacob Burckhardt-Preis 2011 an Prof. Dr. Nicola Suthor, derzeit Gastprofessorin am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Mit dem Preis werden ihre Forschungen auf dem Gebiet der italienischen Kunst gewürdigt.
Der von Irene und Rolf Becker gestiftete Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in München verliehen.


Programm
Gerhard Oppitz
Domenico Scarlatti, Vier Sonaten

Reinhold Baumstark, Vorsitzender des Vorstands des Vereins zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
Begrüßung
und
Vorstellung des soeben erschienenen Buches von Max Seidel:
„Padre e figlio Nicola e Giovanni Pisano“

Ulrich Pfisterer, Zweiter Vorsitzender des Vorstands des Vereins zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
Laudatio

Überreichung des Jacob Burckhardt-Preises

Nicola Suthor, Professorin am Kunstgeschichtlichen Institut der Freien Universität zu Berlin
Festansprache
„Den Betrachter bewegen: Zu Tizians später Dornenkrönung Christi“


Prof. Dr. Nicola Suthor – zur Person der Preisträgerin

Nicola Suthor studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Universität zu Köln, der Universität Basel, der Freien Universität Berlin und der École des Hautes Études en Science Sociale in Paris. 1998 legte sie ihr Magisterexamen ab, 2001 erfolgte die Promotion an der Freien Universität Berlin. Ihre Dissertationsschrift veröffentlichte sie 2004 unter dem Titel „Augenlust bei Tizian. Zur Konzeption sensueller Malerei in der Frühen Neuzeit“. Von Oktober 2001 bis September 2003 war Nicola Suthor Post-doc-Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs „Körper-Inszenierungen“ am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Von 2003 bis 2006 war sie zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung von Gerhard Wolf, dann als Post-doc-Stipendiatin am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt als Visiting Lecturer an der Stanford University (USA) war sie von Juli 2006 bis Februar 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, um dann von März 2007 bis Juli 2009 erneut als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung von Gerhard Wolf ans KHI zu wechseln. Ab dem Wintersemester 2007 ist sie Lehrbeauftragte am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern, wo sie sich 2008 mit der Schrift „Bravura: Ein Konzept für Malerei und Theorie vom 16.-18. Jahrhundert“ habilitierte (2010 unter dem Titel „Bravura. Virtuosität und Mutwilligkeit in der Malerei der Frühen Neuzeit“ publiziert). Im Sommersemester 2011 hatte sie eine Vertretungsprofessur am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne, von September bis Dezember 2011 war sie Visiting Member am Institute of Advanced Studies in Princeton. Seit dem Sommersemester 2012 ist sie Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin (Lehrstuhl Peter Geimer).


Der Jacob Burckhardt-Preis

Der Jacob Burckhardt-Preis wurde im Jahr 2004 auf Initiative der damaligen Direktoren des Kunsthistorischen Institutes in Florenz – Max-Planck-Institut (KHI), Prof. Dr. Max Seidel und Prof. Dr. Gerhard Wolf, begründet.
Der Preis wird im Abstand von zwei Jahren an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verliehen, die von den Direktoren des KHI gemeinsam mit dem Förderverein benannt werden. Mit dem dreimonatigen Forschungsaufenthalt am Florentiner Institut ist die Einladung verbunden, einen öffentlichen Vortrag zu halten und einen Aufsatz in den Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz zu publizieren.
Namensgeber des Preises ist der Schweizer Kultur- und Kunsthistoriker Jacob Burckhardt (1818-1897), dessen Werke wie „Der Cicerone. Eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens“ (1855), „Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch“ (1860) und „Die Baukunst der Renaissance in Italien“ (1867) die Kunstwissenschaft nachhaltig prägten. So ist es primär Burckhardt zuzuschreiben, dass die deutschsprachige Kunstgeschichtsschreibung ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Erforschung der Kunst der italienischen Renaissance ihre wichtigste Aufgabe sah. Aus dieser Begeisterung heraus lag es nahe, die erste deutsche kunstgeschichtliche Forschungsstätte, die 1897 in Italien gegründet wurde, in Florenz anzusiedeln.
Preisträger waren bisher Prof. Dr. Stanko Kokole (2004), Prof. Dr. Johannes Myssok (2007) und Dr. Rebecca Müller (2009).




 


Jacob Burckhardt (1818-97)



Archiv

Jacob-Burckhardt-Preis 2009

Das Kunsthistorische Institut in Florenz – Max-Planck-Institut (KHI) und sein Förderverein verleihen den Jacob Burckhardt-Preis 2009 an Dr. Rebecca Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Mit dem Preis werden ihre Forschungen auf dem Gebiet der italienischen Kunst gewürdigt.
Der Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Florenz verliehen; das Programm wird noch bekannt gegeben.
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Jacob-Burckhardt-Preis 2007

Das Kunsthistorische Institut in Florenz (Max-Planck-Institut) und sein Förderverein haben 2007 Herrn PD Dr. Johannes Myssok von der Universität Münster mit dem Jacob-Burckhardt-Preis für seine Forschungen zur italienischen Skulptur von der Frühen Neuzeit bis zu dem epochalen Klassizisten Antonio Canova geehrt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde von Irene und Rolf Becker, München, gestiftet und wurde am 4. Dezember 2007 im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung des Instituts in Florenz verliehen.
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Die Preisverleihung 2004
Am 16. November 2004 wurde zum ersten Mal der Jacob Burckhardt-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde der slowenische Kunsthistoriker Dr. Stanko Kokole, dem symbolisch ein Scheck über eine großzügige Summe, gespendet von dem Ehrenmitglied des Vereins zur Förderung des Kunsthistorischen Institutes in Florenz e.V., Rolf Becker, überreicht wurde.
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