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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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Studienreise nach Dalmatien

Die Exkursion des Jahres 2006 führte die DoktorandInnen und PostdoktorandInnen des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (KHI) – eine internationale Gruppe von NachwuchswissenschaftlerInnen – vom 20. bis 28. Juni 2006 nach Dalmatien.

Das Ziel wurde gewählt, um dort an einem konkreten Beispiel den vielfältigen und komplexen Formen des kulturellen Austausches im Mittelmeerraum nachzugehen. Die nordöstliche Adriaküste steht seit der Antike mit dem italienischen Festland in engen wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen; lange existierten Verbindungen zu Byzanz und später zu Venedig. Die geographische Lage führte zu herausragender künstlerischer Produktion mit zum Teil komplizierten Genealogien, die von der Kunstgeschichte aber lange Zeit vernachlässigt wurde, so dass es deren Kenntnis erst wiederzugewinnen gilt.

Ihren Ausgang nahm die Reise im italienischen Ancona, wo Werke von Künstlern besichtigt wurden, deren Spur beispielsweise in der dalmatischen Stadt Šibenik weiterverfolgt werden konnte. Gleiches galt für einen der Endpunkte der Reise, Bari, dessen Hauptkirche S. Nicola Nachfolger im Kirchenbau Dubrovniks fand. Besucht wurden ferner Zara (Zadar), Trogir, Split (das antike Spalato mit dem Kaiserpalast des Diokletian), Lesina und Otranto.

Die vom Förderverein unterstütze Exkursion stand unter der Leitung von Dr. des. Hannah Baader, wissenschaftliche Assistentin am KHI, und dem geschäftsführenden Direktor des KHI, Prof. Dr. Gerhard Wolf. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studienreise von Prof. Dr. Stanko Kokole (Universität Koper, Slowenien), Träger des Jacob Burckhardt-Preises 2004 und einer der besten Kenner auf diesem Gebiet, sowie Prof. Dr. Samo Stefanc (Universität Ljubliana, Slowenien).

Durch die Reise konnten bestehende Beziehungen zu führenden wissenschaftlichen Institutionen Dalmatiens und Süditaliens intensiviert und wichtige neue Kontakte aufgebaut werden. Zu den wissenschaftlichen Partnern gehörten unter anderem der Leiter der Denkmalpflege von Split, Prof. Jose Belamarić, die Leiter und Mitarbeiter der Denkmalpflegeämter in Dubrovnik, Hvar und Šibenik. Neu Kontakte, so etwa zum Kunsthistorischen Institut der Universität in Zadar konnten aufgebaut werden.

Der Reise ging am KHI in Florenz eine Tagung mit dem Titel „Il Mare: scambi e confini/Das Meer, der Tausch und die Grenzen der Repräsentation“ voran, bei der sich internationale FachkollegInnen mit der Geschichte des Meeres als Medium und Grenze des Tausches beschäftigten.

Kurzberichte:

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