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 Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut) e.V.
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  Das Kunsthistorische Institut in Florenz - Max-Planck-Institut
 
 
 
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Sprechende Bilder: Abschiedsreden an den Neoplatonismus

Referent: Prof. Dr. Horst Bredekamp, Berlin
Ort: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragsraum 242, 2. OG, Meiserstraße 10, München
Datum: Mittwoch, 17.12.2008
Uhrzeit: 19 Uhr

Zum festen Bestand der alteuropäischen Kultur gehört die auf Platons
Höhlengleichnis zurückgehende Vorstellung, dass Bilder ephemere Schatten
seien, die über keine eigene Energiequelle verfügen. Die Gegenthese, dass
Bilder nicht spiegeln, sondern agieren, gründet wesentlich auf der Annahme
aktiv sprechender Bilder. Die Geschichte dieses Phänomens wie auch die
Konsequenzen für den Bildbegriff sollen an Beispielen verschiedener
Epochen erörtert werden.

Prof. Dr. Horst Bredekamp
Horst Bredekamp wurde 1947 in Kiel geboren. Ab 1967 studierte er Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Soziologie in Kiel, München, Berlin und Marburg. 1974 wurde er in Marburg promoviert; der Titel der 1975 bei Suhrkamp publizierten Arbeit lautet: "Kunst als Medium sozialer Konflikte. Bilderkämpfe von der Spätantike bis zur Hussitenrevolution". Nach einem zweijährigen Volontariat am Frankfurter Liebighaus wechselte er 1976 als wissenschaftlicher Assistent, dann ab 1982 als Professor für Kunstgeschichte an das Kunstgeschichtliche Seminar der Universität Hamburg. Seit 1993 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit 2003 zugleich Permanent Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Forschungsfelder von der Skulptur des frühen Mittelalters bis zu modernen Visualisierungsstrategien.



 
 
 
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